Möglicher Verlauf der einwöchigen Reitsafari
Diese Reitsafari verbindet zwei afrikanische Länder miteinander und bietet vielfältige und unvergessliche Erlebnisse im Sattel. Das Programm beginnt in den Ebenen und Feuchtgebieten von Südafrika und dort haben Sie Gelegenheit, sich an das Reiten in Afrika und Begegnungen mit ungefährlichen Wildtieren wie Zebras, Giraffen, Gnus und verschiedenen Antilopenarten auf dem Pferderücken zu gewöhnen. Sie sind unterwegs auf dem Gebiet der Baber Farm und der Nachbar-Farmen. Das erste Mitglied der Familie Baber kam Ende des 19. Jahrhunderts auf dem Ochsenkarren an, jetzt lebt hier die 4. Generation.
Der Tuli Block in Botswana mit dem Mashatu Game Reserve ist ein fast unberührtes Gelände ohne Zäune und ein Paradies für Naturfreunde. Dort erwarten Sie Begegnungen mit Elefantenherden, Hyänen, oft Löwen und manchmal auch Leoparden. Neben Raubtieren leben in dem Reservat viele Antilopenarten, Giraffen, Zebras, Gnus, Warzenschweine Strauße und natürlich Affen.
Die bunte afrikanische Tierwelt in freier Wildbahn zu erleben und die Wildtiere vom Sattel aus zu beobachten ist eine sehr intensive Erfahrung. Beim Galopp über die weiten Ebenen hat man das Gefühl zu fliegen. Weitere wichtige Zutaten zu einem wunderbaren Erlebnis sind die großartigen Pferde und professionellen Guides.
Wegen der Elefanten und Raubtiere können nur sichere und erfahrene Reiter an so einer Safari teilnehmen und jeder Reiter muss einen Test durchlaufen, um sicherzustellen, dass die Reit-Erfahrung ausreichend ist. Im Laufe der Woche sind Sie täglich bis zu 5,5 Stunden im Sattel und legen Distanzen zwischen 20 und 30 km zurück.
Tag 1 Anreise - Camp Davidson
Treffpunkt am Flughafen Johannesburg und Fahrt in einem Minibus in die Waterberg Region, Dauer ca. 3,5 Stunden. Sie erreichen Camp Davidson rechtzeitig zum späten Mittagessen und lernen am Nachmittag Ihr Pferd für die Safari während der nächsten vier Tage kennen. Ihre Informationen aus dem Fragebogen sind die Grundlage für die Auswahl Ihres Pferdes. Es ist sehr wichtig, dass Sie und Ihr Pferd gut harmonieren. Der Ausritt ist eine sanfte Einführung und eine ausgezeichnete Gelegenheit für erste Begegnungen mit Tierarten wie Zebras, Giraffen, Gnus und Kudus. Das Reiten reicht von zielstrebigem Schritt bis zu leichtem Galopp auf sandigen Wegen und gipfelt in einem Sundowner-Drink auf der offenen Steppe.
Tag 2 Camp Davidson
Die Ritt am Morgen ist meist recht flott. Die Route führt durch die Mitte eines offenen Tals, in dem Arten wie Rappenantilopen, Riedböcke, Rotgnus, Wasserböcke und Impalas beheimatet sind. Die sandigen Wege sind ideal zum Reiten, und der Weg führt über offenes Grasland und schlängelt sich durch dichte Wälder. Auf dieser Strecke begegnet man häufig dunkelroten Rindern, die auf dem Anwesen gezüchtet werden. Wenn die Bedingungen geeignet sind, beinhaltet der letzte Abschnitt der Fahrt einen spritzigen Galopp entlang des Seeufers neben der Horizon Lodge. Das ist ein großartiges Erlebnis, aber erwarten Sie nicht, dabei trocken zu bleiben!
Der Ausritt am Nachmittag führt an einer Reihe von Seen vorbei, wo man wahrscheinlich auf Flusspferde trifft, und zurück über die offene Ebene. Zu dieser Tageszeit herrscht oft reges Treiben auf der Ebene, wo sich die Herden im sanften Sonnenlicht tummeln und verschiedene Gruppen kommen und gehen, während sie sich auf die Nacht vorbereiten. Es ist ein wahrhaft magisches Erlebnis, so nah an diesen wilden Tieren reiten zu können, die sich in der Gegenwart der Pferde völlig entspannt haben.
Tag 3 Camp Davidson
Der Ritt startet startet in westlicher Richtung und führt vorbei an einem Bau von Braunen Hyänen, umrundet den Oberlauf des Horizon-Staudamms und überquert dann eine weite Grasebene. Dann führt der Weg in dichten Wald, in dem scheue Tierarten wie Kudus, Buschböcke und Grüne Meerkatzen leben. Nach dem Verlassen des Waldes können die Pferde auf offenen Sandwegen ihre Beine ausstrecken. Schließlich wenden Sie sich nach Norden und reiten durch gemischtes Buschland und faszinierende Felsformationen. Zwei Höhepunkte dieser Route sind die Sprünge unterwegs und die Möglichkeit für Reiter, mit ihren Pferden ohne Sattel im Horizon-Damm neben der Lodge zu schwimmen, wenn die Flusspferde nicht da sind. Für viele ist dies ein aufregendes und unvergessliches Erlebnis. Sobald alle trocken sind und Sie wieder im Sattel sitzen, geht es hinauf zum Camp Davidson. Der Aufstieg ist faszinierend, weil er einem Bergpass folgt und durch Felsbrocken und Felsvorsprünge führt. Nach dem Mittagessen genießen Sie einen Ausritt über die Ebenen zum Sonnenuntergang. Im Laufe der Jahre hat sich die Zebraherde an die Pferde gewöhnt, Sie ganz nach heranreiten können und das Gefühl haben, Teil der Zebraherde zu sein. Eine wunderbare Möglichkeit, die Fohlen beim Herumtollen zu beobachten.
Tag 4 Camp Davidson - Bellevue Lodge
Am Morgen packen Sie zusammen und Ihr Gepäck wird zu den Bellevue Lodges gebracht.
Für den langen Ritt vom Camp Davidson zu den Bellevue Lodges im äußersten Süden des Reservats ist ein früher Start erforderlich. Der erste Teil der Strecke führt durch eine Landschaft, die den Reitern inzwischen etwas vertraut ist, aber bald gelangen Sie in eine neue Umgebung. An einigen Stellen ist der Busch dicht, aber nach einer Weile öffnet sich die Landschaft zu Grasland mit weitem Blick nach Süden und Westen. Das Reiten durch durch diese offene Landschaft vermittelt Ihnen einen Eindruck von der Weite afrikanischer Ebenen. Das Gebiet weist eine sehr hohe Konzentration an Wildtieren auf, wobei Herden von über 300 Blesböcken oder etwa 80 Elen-Antilopen häufig zu sehen sind. Andere Arten, die in den Ebenen beheimatet sind, sind Rotgnus, Tsessebes und Strauße. Es gibt reichlich Zebras, Gnus, Impalas und Giraffen sowie kleinere Gruppen von Rappenantilopen, Pferdeantilopen und Wasserböcken. Der letzte Abschnitt zur Lodge führt entlang eines bewaldeten Baches, wo man Kudu und Buschböcke beobachten kann. Nach einer entspannten Zeit am Pool ist es Zeit, in die südlichsten Gebiete des Reservats zu reiten, um Kapbüffel zu beobachten. Diese gehören zu den berühmten „Big Five” Afrikas und verdienen ihren beeindruckenden Ruf. Die Reiter müssen daher wachsam sein und auf die Anweisungen der Guides reagieren. Diese Gegend ist bekannt für ihre spektakulären Sonnenuntergänge, wenn die Sonne über den fernen Ausläufern der Waterberg-Inselberge untergeht – ein passender Abschluss für einen ereignisreichen und unvergesslichen Tag in der afrikanischen Wildnis.
Tag 5 Waterberg – Tuli Block
Früh am Morgen starten Sie zu einem letzten Ritt durch das Reservat begleitet von den Gerüchen und Lauten im afrikanischen Busch bei Tagesanbruch. Sie verabschieden sich von den Pferden bei der Triple B Ranch, Ihr Gepäck wurde schon gebracht. Hier steigen Sie in ein Fahrzeug um und fahren in Richtung Botswana. An der Grenzstation Pont Drift überqueren Sie den Fluss Limpopo, der die Grenze bildet, und mit den Formalitäten am anderen Ufer reisen Sie in Botswana ein. Der Tuli Block ist ursprüngliches Afrika am Zusammenfluss von Limpopo und Shashe, diese beiden Flüsse bilden die Grenze zwischen Botswana, Südafrika und Simbabwe. Nach dem Lunch im Two Mashatus Camp treffen Sie Ihr neues Pferd und lernen es bei einem Einführungsritt näher kennen.
Tag 6 Camp Two Mashatus
Bei Sonnenaufgang werden Sie mit Tee oder Kaffee an Ihrem Zelt geweckt, danach gibt es ein kleines Frühstück am Feuer. Kurz nach Tagesanbruch sind die meisten Tiere besonders aktiv und Sie sollen diese Zeit nutzen um viel zu sehen. Im Tuli Block sind sehr viele Wildarten zu Hause und die Region wird wegen der großen Elefantenherden und riesigen Mashatu-Bäume gern "Land der Giganten" genannt. Unterwegs begegnen Ihnen viele Tiere, u.a. Elefanten, Giraffen, Zebras, verschiedene Antilopenarten und möglicherweise auch Löwen, Leoparden, afrikanische Wildhunde und Geparde. Am Nachmittag haben Sie die Qual der Wahl zwischen einem Ausritt, einer Pirschfahrt, einer Pirsch zu Fuß und einem Besuch im nahe gelegenen Dorf.
Tag 7 Camp Two Mashatus
Auch heute verbringen Sie viele Stunden im Sattel auf der Suche nach Abenteuern, am Morgen sitzen Sie für ca. 4 Stunden und am Nachmittag nochmals ca. 2 Stunden im Sattel. Sie reiten durch abwechslungsreiche Landschaften, durch dichte Uferwälder, ebene Gebiete mit Buschwerk und Savannen mit vielen Schirmakazien. Hier sind die Chancen groß, Elefanten und einer Vielzahl Antilopen zu begegnen und in der Nähe der Flüsse viele verschiedene Vogelarten zu sehen. Am Nachmittag reiten Sie zu den ungewöhnlichen Felsformationen, wo Wasserbock, Klippspringer und Adler zu Hause sind.
Tag 8 Camp Two Mashatus Abreise
Am letzten Morgen ist Zeit für einen kurzen Ausritt um noch ein paar Tiere zu sehen, dann geht es zurück zum Stall. Nun heißt es unweigerlich Abschied nehmen von dem vierbeinigen Gefährten, eine Dusche nehmen und die Reisetasche packen. Nach einem Imbiss geht es zurück über den Limpopo nach Südafrika und die Fahrt zurück zum Flughafen von Johannesburg beginnt. Die Fahrt dauert ca. 5,5 Stunden, abhängig vom Verkehr. Die Ankunft am Flughafen Johannesburg ist geplant für ca. 17.30 - 18.00 Uhr.
HINWEISE:
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Reise nicht für Personen mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist.
Unsere Partner vor Ort behalten sich das Recht vor, den Verlauf des Programmes auf Grund nicht vorhersehbarer Einflüsse zu modifizieren.