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Reiten in Ungarn: Unvergessliche Reiter-Reisen nach Ungarn mit Reit-Safari

Manche mittelalterliche Chroniken bezeichnen die Ungarn als „skythische Magyaren“ oder„hunnische Magyaren“ und diese Völker könnten den Grundstein für die alte Reit- und Pferdekultur im Karpatenbecken gelegt haben. Diese Tiefebene ohne nennenswerte natürliche Barrieren war vor gut 6.000 Jahren Durchzugsgebiet und Schmelztiegel vieler Völker. Die Reiternomaden zogen von Ost nach West auf der Suche nach Weideflächen für ihre großen Herden. Erst der Zusammenschluss von sieben Stämmen unter Führung des Fürsten Arpad ermöglichte die Gründung einer erfolgreichen Dynastie, die vom Ende des 9. bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts die ungarischen Könige stellte. Die Reiterarmeen der Arpaden waren mit einem effizienten Bogen bewaffnet, wahrscheinlich eine Weiterentwicklung des Reflexbogens der Skythen, der auch im vollen Galopp abgeschossen werden konnte. Mit dieser Waffe setzten sie im 10. Jahrhundert Westeuropa in Angst und Schrecken und die Beutezüge endeten erst mit der Niederlage auf dem Lechfeld im Jahr 955. Die Heirat des Königs mit einer bayerischen Prinzessin leitete dann die Christianisierung und eine Annäherung an Europa ein. Ungarn war im 15. Jahrhundert ein geistiges Zentrum und verfügte nach dem Vatikan über die zweitgrößte Bibliothek. Nach dem Ende der ungarischen Selbständigkeit rekrutierten europäische Herrscher wie Ludwig XIV und Friedrich der Große bevorzugt Ungarn für ihre Husaren-Regimenter. Die Ungarn waren die geschicktesten Reiter des Kontinents und die Husaren galten als Teufelskerle, verwegen, listig und tapfer. Heute vermitteln die artistischen Reitkünste der ungarischen Pferdehirten, der Czikos, weltberühmt für Kunststücke wie die ‚Ungarische Post‘, einen Eindruck vom reiterlichen Geschick ihrer Vorfahren.

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