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Reiten in Tschechien: Unvergessliche Reiter-Reisen nach Tschechien mit Reit-Safari

Der Nordwesten von Tschechien ist ein geologisch recht aktives Gebiet und dieser Situation verdanken die Heilbäder Franzensbad, Marienbad und Karlsbad ihre Entstehung. Gemäß einer Legende wurde Karlsbad von König Karl IV. im 14. Jahrhundert gegründet, weil eine Verletzung durch die Behandlung mit dem Wasser einer heißen Quelle unglaublich schnell verheilte. Im diesem Bäderdreieck treten so viele Mineralquellen aus dem Boden wie nirgendwo sonst auf der Welt. Die vulkanischen Aktivitäten kann man bei Franzensbad und im Naturschutzgebiet Soos sehr gut beobachten. Kuren haben in Tschechien eine jahrhundertealte Tradition, bereits 1793 wurde Franzensbad durch einen Erlass von Kaiser Franz II. von Österreich zum Kurort deklariert. Berühmte Persönlichkeiten wie der Dicher Jean Paul, Johann Wolfgang von Goethe und Ludwig van Beethoven fuhren nach Franzensbad zur Kur. Noch heute sind die Kurorte Franzensbad, Marienbad und Karlsbad im Bäderdreieck sehr gefragt.
In der Nähe liegt die historische Stadt Cheb/Eger, die bereits im Jahr 1061 urkundlich erwähnt wurde. Friedrich I. Barbarossa wählte den Ort als Residenz und ließ ihn 1180 zur Kaiserpfalz ausbauen. Ab dem 13. Jahrhundert war Cheb/Eger ein wichtiger Handelsplatz. Sehenswert ist der Markplatz mit dem historischen Rathaus und den prächtigen Bürgerhäusern. Im Gablerhaus mit der Rokoko-Fassade hat Goethe eine Zeit lang gewohnt. Hoch oberhalb des Flusses erhebt sich die Burg mit einem schwarzen Turm und einer doppelstöckigen Domkapelle aus dem Jahr 1188. Die Burg wurde mit Basalttuffblöcken gebaut, die vom nahen Kammerbühl stammen, dem jüngsten Überbleibsel vulkanischer Aktivitäten in Mitteleuropa.