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Brasilien |
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Mit den Eroberern kamen auch Pferde
nach Südamerika und ohne sie wäre die Eroberung und Entdeckung
des riesigen Kontinents weitaus schwieriger gewesen. Wenn man heute
durch Brasilien reist, sind Pferde allgegenwärtig. Mit ca. 6
Millionen Pferden hat Brasilien die viertgrößte Herde der
Welt. Viele dieser Pferde sind Kreuzungen und arbeiten meist auf Rinder-Ranches.
Gleichzeitig werden hochwertige Pferde gezüchtet und gern in
allen Disziplinen von der klassischen Dressur bis hin zu Pferde-Bogenschießen
eingesetzt.
Abgesehen von populären Importen haben
die einheimischen Rassen einen hohen Stellenwert: Mangalarga Marchador,
Mangalarga Paulista, Campolina, Crioulo (Criollo) und das Brasilianische
Sportpferd. Der Mangalarga Marchador wird gern als die nationale Pferderasse
von Brasilien bezeichnet. Diese Rasse wird seit Beginn des 19. Jahrhunderts
gezüchtet und derzeit sind mehr als 380.000 Pferde registriert.
Neben den Mangalarga Marchadores & Paulista werden gern Criuolos
(Criollos) für Reittouren eingesetzt, weil sie zuverlässig
sind, leistungsfähig und gutmütig.
Brasilien bietet mit seinen geografischen und
klimatischen Gegebenheiten einmalige Voraussetzungen, die unvergleichlichen
Naturschönheiten vom Sattel aus zu entdecken. Die Entdeckung
des Landesinneren zu Pferde ist umweltfreundlich und selbst schwer
zugängliche Regionen bilden kein Hindernis. Der Ritt durch Kaffee-Plantagen
im Hochland, durch die Feuchtgebiete des Pantanal, in den Bergen und
Canyons von Santa Catarina oder am Strand von Bahia wird zu einem
atemberaubenden Erlebnis und Abenteuer in unterschiedlichen Öko-Systemen.
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Mangalarga Marchador
Auf einigen unserer Ritte in Brasilien können Sie eine spezielle
brasilianische Pferderasse kennenlernen, die in Europa noch wenig
bekannt ist. Die Mangalarga Marchadores sind heute zahlenmäßig
eine der größten Pferderassen der Welt mit mehr als 380.000
registrierten Pferden in Brasilien und etwa 800 in Europa. Gabriel
Francisco Junqueira, Baron de Alfenas, begann die Zucht der Mangalarga
Marchador im Jahr 1812 mit Stuten und Hengsten aus dem königlichen
Gestüt Alter Real, die ihm der Prinzregent von Brasilien, Dom
Pedro I, schenkte. Unsere Ritte in Brasilien werden von Paulo Junqueira
Arantes, dem Ur-Ur-Enkel von Gabriel F. Junqueiras Schwester, organisiert.
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Reit-Safari
im Pantanal – Brasilien
Der Pantanal (= Sumpf auf portugiesisch)
ist mit ca. 240.000 km² das größte Binnenland-Feuchtgebiet
der Erde und gilt als eines der letzten unberührten Naturwunder.
Das kaum erschlossene Gebiet liegt zwischen den Bundesstaaten Mato
Grosso und Mato Grosso do Sol im Dreiländereck mit Paraguay
und Bolivien. In der Regenzeit von November bis April stehen große
Gebiete meterhoch unter Wasser, weil die Niederschläge nur
langsam nach Süden abfließen können. Die außergewöhnliche
Mischung an Lebensräumen macht die riesige Ebene so einmalig:
von Dschungel über Trockenwälder, Savannen, Steppen bis
hin zu Seen und mächtigen Flüssen. Das Pantanal gilt nicht
nur bei den Einheimischen als moderne Arche Noah mit 123 Säugetier-
und 265 Fischarten, mehr als 600 Vogelarten und dazu unzählige
Reptilien und beinahe 2000 Pflanzenarten. Nicht zu vergessen die
ca. 8 Millionen Rinder, die von den Pantaneiros (Gauchos im Pantanal)
mit Hilfe von Pferden und Maultieren von Weide zu Weide getrieben
werden. Eine Reittour in dieser Region ist schon fast eine Expedition..
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Kaffee-Plantagen-Ritt – Brasilien
Obwohl die Stadt Sao Paulo das
Wirtschafts- und Finanz-Zentrum von Brasilien wenn nicht von ganz
Südamerika ist, lassen sich ganz in der Nähe wunderbare
Natur-Erlebnisse in ländlicher Umgebung entdecken. Dank kultureller
Vielfalt und der abwechslungsreichen Landschaften bietet die Provinz
Sao Paulo viele interessante Ziele für Rundreisen und Wanderritte.
Sie reiten Sie durch das Kaffeeanbaugebiet im Nordosten der Provinz
Sao Paulo, hier werden seit Mitte des 19. Jahrhunderts einige der
besten Kaffeesorten von Brasilien angebaut. Die Höhenlage zwischen
800 und 1300 m, trockene Winter, regenreiche Sommer und der fruchtbare
Boden bilden beste Voraussetzungen für den Kaffeeanbau.
Sie besuchen einige der historischen Plantagenhäuser und erleben
die üppige Natur der Region. Das abwechslungsreiche Gelände
führt Sie von den Ebenen in die Berge, steile Klippen hinauf
und hinunter und auf Hochebenen, mit immer neuen Ausblicken, akzentuiert
durch Quellen und Wasserfälle. Diese Vielfalt spiegelt sich
wieder in dem reichen Angebot an Kunst und Handwerk in der Region:
Artikel aus Leder, Keramik und Spitze, Marmeladen, getrocknete Früchte,
Honig, Kaffee, Käse und nicht zu vergessen das lokale Feuerwasser,
der Cachaca. Ihre Gastgeber teilen ihr Wissen über Kaffee gern
mit Ihnen. Sie erfahren Details über die Herkunft, die Qualität
der Kaffeebohne und die verschiedenen Röstungen. So können
Sie den Weg der Kaffeebohne von der Plantage bis in Ihre Kaffeetasse
nachvollziehen. Die Schönheiten der Region und die Qualität
des Kaffees beeindrucken auch den anspruchsvollen Reisenden.
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Wanderritt an den Iguassu Wasserfällen
– Brasilien
Die berühmten Wasserfälle
von Iguassu sind wahrscheinlich vor ca. 200 Mio. Jahren nach einem
vulkanischen Ausbruch entstanden und ein touristischer Höhepunkt
von Südamerika. Der 500 km lange Rio Iguassu entspringt auf
der Hochebene bei Curitiba und strömt dem Tiefland des Rio
Parana entgegen. Auf den letzten 100 km markiert er die Grenze zwischen
Argentinien und Brasilien. Nach einer scharfen Biegung stürzen
die Wassermassen auf einer Breite von 2700 m in zahlreichen Haupt-
und Nebenfällen in eine Schlucht. Ein portugiesischer Entdecker
hat 1541 die Fälle als erster Europäer gesehen und das
Gebiet gehörte bis 1930 dem deutschstämmigen Friedrich
Engel. Seit 1986 ist der Iguassu Nationalpark UNESCOWeltkulturerbe
und die Fälle zählen zu den schönsten der Welt. Der
Park hat drei Öko-Systeme mit 340 Vogelarten, 40 Säugetier-
und 60 Reptilienarten sowie ca. 700 Schmetterlingsgattungen.
Die Jesuiten kamen im 16. Jahrhundert nach Südamerika und gewannen
schnell an Einfluss. Viele brasilianische Städte sind den Missionsstationen
hervorgegangen. Die Jesuiten haben sich der Christianisierung und
Ausbildung der Indios angenommen und waren wirtschaftlich unabhängig.
Beides führte langfristig zu Konfrontationen mit den Siedlern
und den Obrigkeiten. Zum Ende des 18. Jahrhunderts musste die Jesuiten
Brasilien verlassen.
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Wanderritt auf Darwins Spuren –
Brasilien
Der Atlantische Regenwald im Hinterland
von Rio de Janeiro hat schon 1832 den Naturforscher Charles Darwin
durch sein herausragende Schönheit und biologische Vielfalt
in seinen Bann gezogen. Während des Wanderrittes erkunden Sie
diesen unglaublichen Regenwald voller uralter Bäume, exotischer
Tiere und Wasserfälle, der schon Darwin begeisterte. Im Bundesstaat
Rio de Janeiro findet sich der am besten erhaltene Atlantische Regenwald
von ganz Brasilien, u.a. weil einige der Bergregionen im Norden
kaum zugänglich sind. Vogelfreunde werden eine enorme Vielfalt
an Vogelarten bemerken, der Regenwald bietet auch eine große
Auswahl an Reptilien, Amphibien und Schmetterlingen. Die fantastische
Vegetation ist saftig grün und beinahe undurchdringlich. Viele
Bäume sind übersät mit Epiphyten und es gibt eine
ungeheuere Vielfalt bei Orchideen und Bromelien.
Im Laufe der Woche reiten Sie auf engen Pfaden durch den Regenwald,
über offene Flächen, durchqueren Flüsse und folgen
gewundenen Wegen in die Berge. Die Pferde für den Ritt werden
vom Desempenho Reitzentrum gestellt,es sind die brasilianischen
Gangpferde Mangalarga Marchardor, zuverlässig und rittig, mit
der bequemen Marcha anstelle des Trabes. So lernen Sie eine der
großen Pferderassen von Südamerika kennen und einen neuen
Aspekt von Brasilien.
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Wanderritt im Strandparadies von Bahia
– Brasilien
Brasilien ist berühmt für
die Stadt Rio de Janeiro, den Karneval und die traumhaften Strände.
Wenn jedoch Brasilianer einen Strandurlaub machen wollen, fahren
sie nach Porto Seguro im Bundesstaat Bahia mit seinen goldfarbenen
Sandstränden und dem smaragdfarbenem Meer. An diesem Ort landete
die portugiesische Flotte im Jahr 1500 und entdeckte so Brasilien,
500 Jahre später erklärte die UNESCO den ganzen Küstenabschnitt
zum Weltnaturerbe. Das Nebeneinander von Sümpfen und Korallenriffen
und die ins Meer fließenden Flüsse formten erstaunliche
Landschaften. Porto Seguro liegt ca. 720 km südlich von Salvador
und wird von wahren Küstenparadiesen umrahmt. Das Dorf Trancoso
an der südlichen Küste gehört zu den frühen
Siedlungen der Portugiesen zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Es hat
die schönsten Strände von Brasilien mit vielen einsamen
Buchten und faszinierte viele internationale Künstler, die
sich hier niederließen. Das Klima ist warm und feucht mit
einer durchschnittlichen Temperatur von 25°C, es ist praktisch
das ganze Jahr Sommer. Ein perfekter Ort für wunderbare Ritte
über endlose menschenleere Strände.
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Reit-Safari Canyons & Wasserfälle
– Brasilien
Der Süden von Brasilien ist
bekannt für seine spektakulären Landschaften mit Bergen,
Schluchten und Wasserfällen, die durch tektonische Bewegungen
und die vielen Flüsse verursacht wurden. „Aparados da
Serra“ bzw. „Itaimbezinho“ heißt das Bergland
an der Bruchkante der Hochebene zur Küstenregion, es ist eine
der interessantesten Naturschönheiten von Brasilien. Anders
als der Grand Canyon (USA) und der Fishriver Canyon (Namibia) ist
das brasilianische Canyon-Gebiet grün, bedeckt mit gutem Grasland
und Aukarien-Wäldern. Der Ritt beginnt in Rio Grande do Sul,
dem südlichsten Bundesstaat von Brasilien, und führt gen
Norden nach Santa Catarina entlang eines gewaltigen Geländeabbruches,
der die Grenze zwischen beiden Bundesstaaten bildet. Sie reiten
über Hochplateaus, die von tief eingeschnittenen Schluchten
abrupt unterbrochen werden und von denen der Blick über viele
Meilen bis hin zur Küste reicht. Das Land ist von klaren Flüssen
durchzogen, die sich in unzähligen Wasserfällen in die
Schluchten ergießen. Hier gibt es vier Jahreszeiten und in
Höhenlagen bis zu 2000 m kann die Temperatur im Juli &
August bis auf 0°C sinken. Es ist die einzige Region von Brasilien
mit Schneefall. Diese Reitsafari vermittelt ein ungewohntes Bild
von Brasilien und ist eine einmalige Erfahrung für Naturliebhaber.
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Reit-Urlaub auf dem Gestüt Haras
Clarion – Brasilien
Das private Mangalarga Marchador
Gestüt "Haras Clarion" liegt im nördlichen Teil
des Bundesstaates Minas Gerais, ca. 300 km nördlich der Stadt
Belo Horizonte. Minas Gerais grenzt an die Bundesstaaten Sao Paulo
und Rio de Janeiro und gilt als herausragende Region in vieler Hinsicht.
Der Reichtum basiert auf Funden von Edelsteinen, Gold, Silber und
anderen Bodenschätzen sowie dem Anbau von Getreide, Obst und
hochwertigem Kaffee. In Minas Gerais stehen mehr als die Hälfte
der barocken Kirchen und Kunstwerke von Brasilien. Hier hat die
Besitzerin Alice C. Fonseca ihren Traum realisiert. Der Kauf einer
trächtigen Stute vor 18 Jahren war der Anfang ihrer Zucht von
Mangalarga Marchadores und das erste Fohlen, Obelisco, trägt
heute vor allem Kinder und Reitanfänger geduldig durch die
wunderbare Landschaft. Neben 50 Pferden leben 350 Rinder auf der
Farm mit 540 ha Weideland. Das milde Klima erlaubt, die Tiere sind
ganzjährig auf der Weide zu halten. Haras Clarion ist kein
Hotel, sondern ein sehr gemütliches privates Landhaus mit Pferde-
und Rinderzucht. Während ausgesuchter Zeiträume kann das
Gestüt besucht werden, weil sich die Besitzerin persönlich
um ihre Gäste kümmern will. So lernen Sie die unvergleichliche
brasilianische Gastfreundschaft kennen und der Aufenthalt wird zu
einem unvergeßlichen Erlebnis.
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Estrada Real & Mangalarga Marchadores
– Brasilien
Mit der Entdeckung großer
Gold- und Silbervorkommen und umfangreicher Edel- und Halbedelsteinfunde
gegen Ende des 17. Jahrhunderts gewann Minas Gerais (=allgemeine
Minen) schlagartig an Bedeutung. Der Bundesstaat Minas Gerais grenzt
im Süden an die Staaten Rio de Janeiro und Sao Paulo und wird
gern als die Schatzkammer von Brasilien bezeichnet. Das reiche historische
Erbe vieler Kolonialstädte ist dokumentiert in prachtvollen
barocken Kirchen und Herrenhäusern in der Architektur des 18.
Jahrhunderts. Die Stadt Ouro Preto - seit 1980 UNESCO-Weltkulturerbe
- bewahrt den größten Schatz an Architektur und Kunst
aus dem kolonialen Brasilien. Nach den Gold- und Silberfunden wurde
mit dem Bau der Estrada Real (= königliche Straße) begonnen,
um die wertvollen Erze und Edelsteine an die Küste zu befördern.
Sie reiten im Ibitipoca Reserve, das an den Ibitipoca Park grenzt
und Teil des Atlantischen Regenwaldes und der Mantiqueira Berge
ist. Das Gebiet ist renaturiertes Farmland, Teil eines Umwelt- und
Naturschutz-Projektes und umfasst mehr als 3000 ha in Höhenlagen
zwischen 900 m und 1.800 m über Meereshöhe. Eine vom Aussterben
bedrohte Affenart wurde erfolgreich angesiedelt, andere Tiere sollen
folgen und manche Wildtiere sind schon zurückgekehrt wie Puma,
Mähnenwolf und Rotwild. Sie reiten durch sehr abwechslungsreiche
Landschaften mit Wasserfällen, Höhlen und kleinen Seen.
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